„Es ist normal, verschieden zu sein."



Seit 1997 sind wir bestrebt, Kinder mit besonderem Förderbedarf in unsere Schule aufzunehmen. Wir wollen ihnen trotz ihrer Behinderung die Möglichkeit geben, eine ganz normale Grundschulzeit zu erleben.

So integrieren wir Kinder mit körperlichen Behinderungen aller Art in unsere Regelklassen und kooperieren mit Außenklassen der Rohräckerschule Esslingen (Schule für Geistigbehinderte).

Die Erfahrungen in dieser langen Zeit haben gezeigt, dass Integration für alle Beteiligten ein Gewinn ist: unsere Schüler - behinderte und nicht behinderte - lernen und leben miteinander in großer Selbstverständlichkeit und in gegenseitiger Achtung und Rücksichtnahme. Die soziale Kompetenz aller wird so ganz nebenbei gestärkt.

Besonders freut uns die rückhaltlose Zustimmung und Unterstützung unserer Elternschaft, ohne deren Engagement vieles so nicht möglich wäre.



Jakob-Muth-Preis

Im Frühjahr 2009 haben wir uns für den Jakob-Muth-Preis für inklusive Schulen beworben.
Auch wenn wir nicht zu den Preisträgern zählen, so freuen wir uns doch über die Anerkennung unserer Arbeit, die ihren Ausdruck in der Urkunde findet:





Paul-Lechler-Preis 2011



Nicht gewonnen – und doch ausgezeichnet

Der Paul-Lechler Preis 2011 stand unter dem Motto: Schritte zur inklusiven Schule! Gemeinsame Bildung und Erziehung in einer Grundschule für alle!

Die Paul-Lechler- Stiftung lobte damit einen Preis aus, der der Integration, Selbstbestimmung und Teilhabe behinderter und benachteiligter Menschen zugute kommt.

Die Klosterhofschule, die bereits Schritte zur Inklusion unternommen hat und sich seit vielen Jahren um die Integration geistig wie körperlich behinderter Kinder bemüht, hat sich an der Ausschreibung beteiligt. Zwar haben wir den Preis leider nicht gewonnen, dennoch besteht Grund zur Freude: in Anerkennung unserer Arbeit erhielt der Schulträger für unsere Schule aus den Stiftungsgeldern einen Betrag von 15 000 €. Damit sehen wir unseren Weg bestätigt und unsere Bemühungen in der Schulentwicklung gewürdigt: unsere Schulkultur sieht es als Selbstverständnis an, die innere Struktur inklusiv zu gestalten und die alltägliche Praxis inklusiv auszurichten.
Drei Kolleginnen haben an der feierlichen Preisverleihung in Stuttgart teilgenommen und sind beeindruckt zurückgekommen.
Das Geld wird nun für spezielle Stühlen und Sportgeräte für die behinderten Kinder, für die Optimierung der vorhanden Rampen und nicht zuletzt für den Einbau einer behindertengerechten Toilette verwendet.